...unnuf!

New York läuft, Hawaii surft - Kraichtal fliegt

Brettener Ferienprogramm bei Gleitschirmclub

Gleitschirmfliegen ein Sport der Nervenkitzel verspricht, für atemberaubende Erlebnisse und Bilder sorgt und von den Mitgliedern des Gleitschirmclubs Kraichtal nicht nur praktiziert, sondern gelebt wird.

Seit mehr als 30 Jahren gibt es nun schon diesen Verein. In diesem Zeitraum haben die Vereinsmitglieder schon tausende Kilometer in der Luft zurückgelegt und ihr Hobby über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus ausgeübt. Unter dem Vereinsmotto "New York läuft, Hawaii surft und Kraichtal fliegt" nehmen die Gleitschirmpiloten an Wettbewerben im ganzen Bundesgebiet teil.Das Gefühl von Freiheit der Kick auf Höhen von 2.000 Metern zu steigen, all das mache diesen Sport einzigartig und veranlasse den Verein zu diversen sozialen Events, um die Gemeinschaft an ihrem Hobby teilhaben zu lassen, erklärte der Club-Vorsitzende Dieter Lische gegenüber den BNN. In der Vergangenheit beinhalteten diese Aktionen kostenlose Tandemflüge mit Flüchtlingen, Suchtkranken und im Rahmen des alljährlichen Kinderferienprogramms der Stadt Bretten, auch mit Kindern und Jugendlichen.
Vergangenen Samstag war es wieder an der Zeit für dieses spezielle Jugend-Sommerprogramm. Die 17 abenteuerlustigen Teilnehmer erwartete an diesem Tag, neben dem Tandemflug, auch die Gleitschirmflugtheorie, welche in den schwindelerregenden Höhen, in die sie sich begeben sollten, von Nöten ist. So wurde die Ausrüstung eines Gleitschirmfliegers präsentiert und erklärt. Angefangen beim Notschirm, bis hin zu GPS-Equipment und Funkgerät, wurde jedes Teil kurz thematisiert. Auf die Fragen der Kinder und Jugendlichen hatten die erfahrenen Mitglieder des Vereins immer eine Antwort parat.

IMG 8632

JETZT GEHTS LOS: Den Moment des Abhebens genießt dieser

IMG 20190831 135115

ERFAHRENE GLEITSCHIRMPILOTEN brachten beim Ferientag für Kinder und Jugendliche auf dem Sportplatz Oberacker die Tandems sicher in die Lüfte

IMG 8745

Nach der ersten Grundeinweisung in die Funktionsweise eines Gleitschirms wurde die Gruppe dann in drei kleinere Untergruppen aufgeteilt. Für eine dieser Dreien würde es nun gleich ernst werden, denn sie sollten als Erste mit den Tandemflug starten.
Hierfür verlies man das für die Veranstaltung eingerichtete Übungsgelände auf dem Oberacker Sportplatz und machte sich am Flugplatz beim Kreisverkehr Kraichtal-Oberacker startbereit. Nacheinander starteten hier die jungen Gleitflieger in Begleitung einer der erfahrenen Clubpiloten. Beim Abflug erhielten die Starter Unterstützung durch einen modifizierten Pick-up Truck. Dieser ist mit einer Seilwinde ausgestattet, von der sich ein 1000 Meter langes Seil abrollen lässt. Dieses ist am Schirmgeschirr der Gleitflieger eingehackt und brachte die Tandempiloten am Samstag auf eine Höhe von 300 Metern. Optimale thermische Bedingungen herrschten aufgrund der hohen Temperaturen vor und so liefen die zehnminütigen Flüge vom Start bis zur sicheren Landung problemlos ab. Die jugendlichen Teilnehmer waren nach ihren Flügen allesamt begeistert.
„Es war unfassbar, man hat so viel gesehen und wenn man da oben ist hat man dann auch keine Angst mehr“, berichtete ein Mädchen. Auf dem Übungsgelände wurden derweil das Starten und Landen einstudiert und vertieft. „Das Anlaufen und auch die Landebewegungen lassen sich am Boden gut simulieren und so lernen die Kinder auch, wie sie den Schirm richtig aufschwingen können", erzählt Vereinsvorsitzender Lische während die Jung-Piloten sich am selbstständigen Anlaufen mit dem großen Gleitschirm versuchen.
Am Ende der Veranstaltung hatte jeder Teilnehmer den Kraichgau von oben gesehen und viel Neues gelernt. Auch in den nächsten Jahren möchte der Verein die Jugend – nicht nur beim Brettener Ferienprogramm – wieder in die Luft bringen. Quelle:BNN, Bericht Forian Ertl 

IMG 8767

Fliegerfest:  Am kommenden Sonntag, 8. September, veranstaltet der Gleitschirmclub Kraichtal ab 10.30 Uhr das Fliegerfest" auf dem Fluggelände am Kreisverkehr Kraichtal-Oberacker.

Mehr Bilder gibt es  HIER

 

 

IMG 20190601 WA0027 01

Über den Vatertag am 30.5.bis zum Samstag 1.6.2019 war uns das Wetter wohl gesonnen und wir konnten das von Dieter geplante Fliegerbiwak angehen. Die Idee dahinter war,entgegen der vorhergesagten Windrichtung zu fahren, um dann möglichst fliegerisch in Richtung Kraichtal zurück zu kommen. 
So starteten wir am Donnerstag früh nach dem Packen in der Windengarage mit einem Konvoi von 11 Fahrzeugen und fünf Anhängern. Erstes Ziel war der Segelflugplatz von Haßloch, wo wir unser Lager aufschlagen konnten. Dort kamen noch weitere Piloten hinzu. So waren wir eine unerwartet große Truppe, die mit der Koch-Winde im Mischbetrieb mit den Segelfliegern den Schleppbetrieb starteten. Leider mussten wir den alten Seilen auf der Kochwinde Tribut zollen und hatten fünf Seilrisse hinzunehmen. Dann zog ziemlich früh auch noch der Himmel komplett zu. Das hinderte aber Dieter, Franz und Detlef nicht daran, auf Strecke zu gehen. Dieter kam bis in die Nähe von Sinsheim, Detlef und Franz kamen in Hockenheim runter. Schon mal ein erfolgreicher Anfang unter diesen Umständen, auch wenn sonst kein anderer Pilot diese wundersame Thermik nutzen konnte. Nach einem gemütlichen Abend bei den Hasslochern starteten wir am Freitag pünktlich nach Hockenheim, um dort das nächste Camp aufzuschlagen. Dabei waren die früheren Kontakte zu den Hockenheimern sehr nützlich, um bei bestem Wetter direkt dort mit dem Windenschlepp zu beginnen. Da wir so ein großer Trupp waren, tauschten wir die Koch-Winde gegen die bewährte Adelwarth aus. Leider kam im Laufe des Tages auch hier eine großflächige Abschattung über den Startplatz rein. Trotzdem konnten einige Piloten Streckenkilometer sammeln. Franz flog bis kurz vor Sinsheim. Dieter und Björn hatten spontan die Idee, nach Oberacker und wieder zurück zu fliegen. Am Ende konnten beide tatsächlich das Vorhaben umsetzen und landeten nach knapp 5 Stunden wieder in Hockenheim. Natürlich folgte auf den gelungenen "Hockenheimflug" wieder ein gemütlicher Abend um den Grill im Camp. Samstag um 10 Uhr war Abfahrt nach Oberacker, wo alle zusammen zum Abschluss des Events noch mal einen schönen Schlepptag erlebten. Detlef landete zum dritten Mal in Hockenheim, Franz kam bis kurz vor Haßloch. Damit haben wir den ursprünglichen Plan sozusagen mehr als erfüllt, eine absolut gelungene Veranstaltung. Nur der als Schleppseilfahrzeug eingesetzte Roller musste doch ziemlich leiden, weil das Quad nicht dabei war.

IMG 20190530 WA0030 01

IMG 20190601 WA0029 01

IMG 20190601 WA0030 01

IMG 20190601 WA0012 01

 Mehr Bilder gibt es HIER
Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu, näheres zum Thema Datenschutz finden sie unter weitere Informationen
Weitere Informationen Ok